Erst die Aussage, dann die Zahl
Der Bildschirm beginnt mit einem Satz. Wer die Zahlen dahinter will, klappt sie auf.
Praxis / Lagebild und Auswertung
Viele Auswertungen sagen vor allem, dass viel passiert ist. Ein Lagebild zeigt, was jetzt Aufmerksamkeit braucht – und schweigt, wenn nichts ansteht.

Die Ausgangslage
Der passende Entwurf
Diese Bausteine beschreiben einen möglichen individuellen Ausschnitt. Umfang und Regeln werden mit Ihrem Betrieb festgelegt.
Der Bildschirm beginnt mit einem Satz. Wer die Zahlen dahinter will, klappt sie auf.
Ein System, das jeden Tag etwas meldet, wird nach zwei Wochen ignoriert. Gemeldet wird, was ansteht.
Es gibt keine Kennzahl, deren Zustandekommen nicht ablesbar ist. Was nicht hergeleitet ist, erscheint nicht.
Über Nacht ist alles durchgelaufen. Was ohne Sie ging, ist erledigt.
An Tagen, an denen nichts ansteht, steht hier: nichts. Das ist das Ziel, nicht der Ausnahmefall.
Interaktives Beispiel · Zum Verdichten
Sechsundzwanzig laufende Vorgänge erzeugen hunderte Einträge. Lassen Sie daraus nur die drei Abweichungen entstehen, bei denen heute jemand entscheiden muss.
Frist und Entscheidung
Das Lagebild zeigt Ausnahmen mit Quelle. Normale Vorgänge werden gezählt, aber nicht zu Meldungen gemacht.
Geprüfte Vorgänge
26Noch ist nicht getrennt, was normal läuft und was heute eine Entscheidung benötigt.
Verlauf
Ausgangslage und ausgeführte Prüfung bleiben unterscheidbar.
Veranschaulichung. Vorgänge, Termine, Rechnungen und Nachweise sind erfunden. Es werden keine realen Betriebsdaten ausgewertet.
Dreiundzwanzig Vorgänge brauchen heute keine Aufmerksamkeit. Ein gutes Lagebild belegt das, ohne für jeden normalen Zustand eine Meldung zu erzeugen.
Die Verdichtung ist keine Blackbox. Termin, Rechnung und Nachweis lassen sich aus der jeweiligen Entscheidung direkt zurückverfolgen.
Die Gegenprobe
Kennzahlen ziehen Verhalten nach sich. Sobald eine Zahl sichtbar ist, wird sie optimiert – auch dann, wenn sie das Falsche misst. Deshalb gehört zu jeder Kennzahl die Frage, welches Verhalten sie erzeugt, bevor sie auf den Bildschirm kommt.
Ein guter erster Versuch nimmt diesen Fehlerfall ausdrücklich in die Prüfung auf. Schnelle Bearbeitung allein ist kein Erfolg, wenn Kontrolle und Korrektur mehr Aufwand verursachen.
Die Verbindung zum nächsten Vorgang
Ihre erste Etappe
Für Lagebild und Auswertung wählen wir mit Ihrem Team ein begrenztes erstes Ergebnis. Bestehende Fachsysteme bleiben, wo sie notwendige Anforderungen erfüllen. Zeitentlastung, tatsächlich entfallende Zahlungen und die Kosten der neuen Arbeitsweise werden verglichen.
Der Workshop verschafft Ihnen Prioritäten und einen Fahrplan. Sie können intern oder mit Unterstützung von Markus Kirchmair weiterarbeiten. Modell und Agent werden nach der Aufgabe gewählt. Daten und Regeln bleiben außerhalb eines einzelnen Chats erhalten.
Den Workshop kennenlernen →Wie die Bausteine zusammenspielenDatenhoheit und Berechtigungen
Für die nächste Änderung
Die erste Ansicht soll die nächste relevante Entscheidung zeigen. Begründung und Quellen bleiben erreichbar. Überflüssige Funktionen lassen wir weg, tatsächlicher Fortschritt wird sichtbar.
Ändert sich eine Regel, können Agenten die Auswirkungen untersuchen, die Anpassung vorbereiten und Tests sowie Dokumentation nachziehen. Eine qualifizierte Person beurteilt Ergebnis und Übernahme.
Eine Änderung durchspielen →Ihr erster Schritt
Weniger unnötige Software. Mehr Raum für Ihre Arbeit. Finden wir den sinnvollen ersten Schritt.