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Praxis / Stunden und Leistungen

Stunden und Leistungen

Stunden werden dort erfasst, wo sie anfallen, oder gar nicht. Alles dazwischen ist Erinnerungsarbeit am Freitagnachmittag.

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Die Ausgangslage

Die Arbeit
dazwischen.

  1. Der Wochenzettel wird am Freitag ausgefüllt – aus dem Gedächtnis.
  2. Was auf welchen Auftrag gehört, wird geschätzt. Die Summe stimmt, die Verteilung nicht.
  3. Wer den Zettel nicht abgibt, wird erinnert. Das kostet mehr Zeit als das Ausfüllen.
  4. Die Zahlen landen in der Abrechnung und in der Nachkalkulation – beide sind so gut wie das Gedächtnis vom Freitag.

Der passende Entwurf

Was gemeinsam
greifen muss.

Diese Bausteine beschreiben einen möglichen individuellen Ausschnitt. Umfang und Regeln werden mit Ihrem Betrieb festgelegt.

01

Erfassen dort, wo gearbeitet wird

Auf dem Telefon, in zwei Handgriffen, ohne Anmeldung an einem Portal. Wenn es länger dauert als der Zettel, wird es nicht benutzt.

02

Vorschläge statt leerer Felder

Aus Terminen, Materialabrufen und Standorten entsteht ein Vorschlag. Zustimmen ist ein Tippen, korrigieren auch.

03

Lücken melden sich am nächsten Tag

Nicht erst am Monatsende, wenn sich der tatsächliche Ablauf kaum noch rekonstruieren lässt.

Beispiel einer Entscheidungsvorlage

Für gestern fehlen bei zwei Personen die Stunden

Beide waren nach Terminlage auf derselben Baustelle. Ein Vorschlag ist vorbereitet, aber nicht eingetragen.

Der Vorschlag steht in der Klärungsliste. Eingetragen wird er nur, wenn die betroffene Person zustimmt.

Worauf stützt sich der Vorschlag?
  • Termin im Kalender: derselbe Auftrag, ganztags
  • Materialabruf auf diesen Auftrag am selben Tag
  • keine Abwesenheit vermerkt
  • → wahrscheinlich, aber nicht sicher – deshalb ein Vorschlag
Fiktive Ausgangslage. Der folgende Ablauf ist bedienbar.

Interaktives Beispiel · Zum Übergeben

Der Tageszettel entsteht am Tag.

Vier Einträge wurden unterwegs erfasst. Übergeben Sie den Tagesstand an den Auftrag, solange Leistung, Dauer und Zusammenhang noch eindeutig sind.

Dienstag, 11. August · Team 2 · 7,5 Stunden erfasst

Vier Einträge sind auf dem Tageszettel erfasst, aber noch nicht an den Auftrag übergeben.

Status und Übergabe

Tagesleistung vollständig Auftrag A-2417 zuordnen

Erfasst werden Auftrag und Leistung – kein Standort und keine Gerätezeit.

  1. 01 07:15–08:00 · Anfahrtvom Mitarbeiter als Fahrt zum Umbau Behandlungsräume erfasst lokal erfasst
  2. 02 08:00–12:00 · MontageUnterkonstruktion im Technikraum lokal erfasst
  3. 03 13:00–15:00 · Nacharbeitzwei Durchführungen nach Planänderung lokal erfasst
  4. 04 15:00–15:45 · RückfahrtRückfahrt zur Werkstatt lokal erfasst

Stand im Auftrag

0 Std.

Die Einträge bleiben bearbeitbar, bis der Tagesstand übergeben wird.

Verlauf

Ausgangslage und ausgeführte Prüfung bleiben unterscheidbar.

  1. Team 2 · mobil Vier Zeitblöcke mit Leistungstext erfasst. Summe 7,5 Stunden.

Veranschaulichung. Personen, Auftrag und Zeiten sind erfunden. Es werden weder Standort- noch Gerätedaten erhoben.


Die Leistung steht neben der Dauer

Sieben Stunden allein sagen wenig. Der kurze Leistungstext macht den Eintrag später für Rechnung, Übergabe und Nachkalkulation verständlich.

Übergeben ist ein eigener Schritt

Bis zum Tagesabschluss kann korrigiert werden. Danach bleibt jede Änderung sichtbar, statt einen abgegebenen Zettel still zu überschreiben.

Die Gegenprobe

Wo es
schiefgehen kann.

Zeiterfassung kippt schnell in Überwachung. Sobald Standortdaten oder Gerätezeiten mitlaufen, ändert sich das Verhältnis im Betrieb – und rechtlich ist das eigenes Terrain, das mit der Belegschaft geklärt gehört, bevor gebaut wird. Wir bauen die Erfassung so, dass sie den Auftrag beschreibt, nicht die Person.

Ein guter erster Versuch nimmt diesen Fehlerfall ausdrücklich in die Prüfung auf. Schnelle Bearbeitung allein ist kein Erfolg, wenn Kontrolle und Korrektur mehr Aufwand verursachen.

Ihre erste Etappe

Dort anfangen,
wo Arbeit besser wird.

Für Stunden und Leistungen wählen wir mit Ihrem Team ein begrenztes erstes Ergebnis. Bestehende Fachsysteme bleiben, wo sie notwendige Anforderungen erfüllen. Zeitentlastung, tatsächlich entfallende Zahlungen und die Kosten der neuen Arbeitsweise werden verglichen.

Der Workshop verschafft Ihnen Prioritäten und einen Fahrplan. Sie können intern oder mit Unterstützung von Markus Kirchmair weiterarbeiten. Modell und Agent werden nach der Aufgabe gewählt. Daten und Regeln bleiben außerhalb eines einzelnen Chats erhalten.

Den Workshop kennenlernen →

Für die nächste Änderung

Die Arbeit bleibt der Maßstab.

Die erste Ansicht soll die nächste relevante Entscheidung zeigen. Begründung und Quellen bleiben erreichbar. Überflüssige Funktionen lassen wir weg, tatsächlicher Fortschritt wird sichtbar.

Ändert sich eine Regel, können Agenten die Auswirkungen untersuchen, die Anpassung vorbereiten und Tests sowie Dokumentation nachziehen. Eine qualifizierte Person beurteilt Ergebnis und Übernahme.

Eine Änderung durchspielen →

Ihr erster Schritt

Sagen Sie Ja
zu weniger.

Weniger unnötige Software. Mehr Raum für Ihre Arbeit. Finden wir den sinnvollen ersten Schritt.