Zeit, die nie auf die Rechnung kommt
Das Telefonat zwischendurch, die schnelle Auskunft, die Durchsicht am Abend. Einzeln zu klein zum Aufschreiben, zusammen ein Monatsumsatz.
Praxis / Ihre Branche
Wer Zeit verkauft, verliert Ertrag besonders leicht zwischen geleisteter und abgerechneter Zeit.

Der konkrete Alltag
Unternehmens-, Steuer- und Rechtsberatung, technische Büros, Sachverständige, Übersetzung, IT-Dienstleistung – Betriebe, deren Ware Zeit ist und deren größtes Leck zwischen geleisteter und abgerechneter Zeit liegt.
Beispielhafte Zuordnung. Ihr Betrieb legt seine eigenen Begriffe fest.
Wo der Aufwand entsteht
Die folgenden Situationen dienen dem Wiedererkennen. Welche davon Ihren Betrieb treffen, klären wir mit Ihren tatsächlichen Vorgängen.
Das Telefonat zwischendurch, die schnelle Auskunft, die Durchsicht am Abend. Einzeln zu klein zum Aufschreiben, zusammen ein Monatsumsatz.
Was zuletzt vereinbart wurde, steht in einer Mail. Wer nicht dabei war, muss den Verlauf lesen.
Am Monatsende wird rekonstruiert, was war. Das kostet Tage und ist trotzdem ungenau.
Dieselbe Leistung für dreißig Mandate, dreißigmal von Hand angestoßen.
Veranschaulichung mit fiktiven Zahlen. Herkunft und Zuständigkeit gehören in die individuelle Umsetzung.
09 – Bevor der erste Mandant anruft
Nachts ruft kein Mandant an. Trotzdem entsteht dabei, was sonst am Monatsende in zwei Tagen rekonstruiert wird.
Die 6,5 Stunden sind der Punkt. Einzeln zu klein, um aufzufallen – im Jahr ein Monatsumsatz.
Interaktive Veranschaulichung. Vorgänge, Zeiten und Zahlen sind fiktiv.
Interaktives Beispiel · Einen Mandatstag durchspielen
Beratungsstunden, Fristsachen, wiederkehrende Leistungen und Übergaben haben unterschiedliche Grenzen. Wählen Sie den Fall aus der Mandatsarbeit.
Vom Signal zur Entscheidung
Noch keine Ausgangslage gewählt.
Die Reihenfolge
Eine fachliche Orientierung für den ersten Ausschnitt, kein pauschaler Bauauftrag für die gesamte Branche.
Beratung beschafft kaum. Ein Abgleich zwischen Bestellung, Lieferung und Rechnung löst hier nichts.
Auslastungsplanung mit Kapazität und Anfahrt gehört zu Betrieben, die hinausfahren. Hier sind Termine Fristsachen, und die brauchen Vorlauf statt Kapazitätsrechnung.
Die Fehlerfälle gehören dazu
Wenn das Erfassen einer Viertelstunde eine Minute braucht, wird es nicht gemacht – und zwar von den Erfahrensten am wenigsten, weil sie die kürzesten Vorgänge haben. Danach fehlt genau die Zeit in der Auswertung, die am teuersten war. Der Unterschied zwischen einem Griff und drei Klicks entscheidet über das ganze Vorhaben.
Sie ist keine Konfiguration, sondern eine Kette: Datenarten, Verträge, Zugriffe, Modellwahl, Protokoll. Jede mitwirkende Stelle braucht einen benannten Umfang – auch ein Agent. Je nach Fall ist lokaler Betrieb sinnvoll oder nötig. Zulässige Verarbeitung in der Cloud wird nicht pauschal ausgeschlossen, aber auch nicht pauschal angenommen.
Sobald ablesbar wird, wer wie viele abrechenbare Stunden erreicht, verändert sich die Erfassung. Dann steigt die abrechenbare Quote und sinkt die Genauigkeit. Wozu die Zahlen da sind, gehört vor dem ersten Bericht geklärt und nicht nach dem dritten.
Ihre erste Etappe
Für Beratung und Dienstleistung wählen wir mit Ihrem Team ein begrenztes erstes Ergebnis. Bestehende Fachsysteme bleiben, wo sie notwendige Anforderungen erfüllen. Zeitentlastung, tatsächlich entfallende Zahlungen und die Kosten der neuen Arbeitsweise werden verglichen.
Der Workshop verschafft Ihnen Prioritäten und einen Fahrplan. Sie können intern oder mit Unterstützung von Markus Kirchmair weiterarbeiten. Modell und Agent werden nach der Aufgabe gewählt. Daten und Regeln bleiben außerhalb eines einzelnen Chats erhalten.
Den Workshop kennenlernen →Wie die Bausteine zusammenspielenDatenhoheit und Berechtigungen
Für die nächste Änderung
Die erste Ansicht soll die nächste relevante Entscheidung zeigen. Begründung und Quellen bleiben erreichbar. Überflüssige Funktionen lassen wir weg, tatsächlicher Fortschritt wird sichtbar.
Ändert sich eine Regel, können Agenten die Auswirkungen untersuchen, die Anpassung vorbereiten und Tests sowie Dokumentation nachziehen. Eine qualifizierte Person beurteilt Ergebnis und Übernahme.
Eine Änderung durchspielen →Ihr erster Schritt
Weniger unnötige Software. Mehr Raum für Ihre Arbeit. Finden wir den sinnvollen ersten Schritt.