Ein Kalender, der die Aufträge kennt
Ein Termin ist nicht bloß ein Eintrag, sondern gehört zu einem Auftrag und zu einer Dauer.
Praxis / Termine und Auslastung
Die Frage „können wir das nächste Woche noch machen“ wird häufig mit dem Erfahrungswissen einer einzelnen Person beantwortet.

Die Ausgangslage
Der passende Entwurf
Diese Bausteine beschreiben einen möglichen individuellen Ausschnitt. Umfang und Regeln werden mit Ihrem Betrieb festgelegt.
Ein Termin ist nicht bloß ein Eintrag, sondern gehört zu einem Auftrag und zu einer Dauer.
Was in einer Woche möglich ist, ist eine Zahl. Ob man sie überschreiten will, bleibt eine Entscheidung.
Fällt jemand aus, liegt ein Vorschlag bereit, wer wohin geht – samt Entwürfen für die Kundenmitteilung.
Für zwei Tage sind mehr Zusagen eingetragen, als Kapazität vorhanden ist.
Zwei Termine sind ohne feste Zusage. Verschiebevorschläge sind vorbereitet.
Interaktives Beispiel · Zum Umplanen
Am Dienstag sind neun Stunden für acht verfügbare Stunden eingeplant. Ziehen Sie einen flexiblen Termin auf einen anderen Tag oder wählen Sie einen nachvollziehbaren Vorschlag.
7 / 8 Std. 1 Std. frei
08:00–12:00
FixiertBeispielbetrieb Metallbau
13:00–16:00
FixiertBeispielbetrieb Hausverwaltung
Keine Termine an diesem Tag.
9 / 8 Std. 1 Std. überbucht
08:00–13:00
Beispielbetrieb Metallbau
13:00–17:00
Beispielbetrieb Hotel
Keine Termine an diesem Tag.
6 / 8 Std. 2 Std. frei
08:00–12:00
FixiertBeispielbetrieb Praxis
13:00–15:00
FixiertBeispielbetrieb Fertigung
Keine Termine an diesem Tag.
3 / 8 Std. 5 Std. frei
08:00–11:00
FixiertBeispielbetrieb Fertigung
Keine Termine an diesem Tag.
2 / 8 Std. 6 Std. frei
13:00–15:00
FixiertBeispielbetrieb Metallbau
Keine Termine an diesem Tag.
Zwei mögliche Lösungen
Beide Vorschläge lösen die sichtbaren Kapazitäts- und Ressourcenkonflikte.
Der Beispielbetrieb Hotel ist flexibel. Der Einsatz wandert auf Donnerstag, 13:00–17:00.
Dienstag 5 / 8 Std. · Donnerstag 7 / 8 Std.
Team 2 ist am Freitag frei. Die Montage wandert auf Freitag, 08:00–13:00.
Dienstag 4 / 8 Std. · Freitag 7 / 8 Std.
Verlauf
Erkennen, entscheiden, festhalten.
Veranschaulichung. Alle Bezeichnungen stehen für generische Beispielbetriebe. Einsätze und Zeiten sind erfunden. Die Woche wird auf kleinen Bildschirmen als Tagesagenda dargestellt.
Eine Überbuchung wird nicht still aufgelöst. Der Agent benennt sie, zeigt zwei mögliche Folgen und wartet auf eine Entscheidung.
Zusagen, Dauer und verfügbare Personen gehören zusammen. Erst daraus entsteht ein belastbarer Vorschlag für den nächsten Termin.
Die Gegenprobe
Planung wird leicht zu fein gebaut. Auf Viertelstunden geplante Wochen bleiben in Betrieben mit Kunden und Wetter häufig nicht lange aktuell. Ein Plan, der den Alltag regelmäßig verfehlt, verliert Akzeptanz. Grob und aktuell ist dann hilfreicher als fein und veraltet.
Ein guter erster Versuch nimmt diesen Fehlerfall ausdrücklich in die Prüfung auf. Schnelle Bearbeitung allein ist kein Erfolg, wenn Kontrolle und Korrektur mehr Aufwand verursachen.
Die Verbindung zum nächsten Vorgang
Ihre erste Etappe
Für Termine und Auslastung wählen wir mit Ihrem Team ein begrenztes erstes Ergebnis. Bestehende Fachsysteme bleiben, wo sie notwendige Anforderungen erfüllen. Zeitentlastung, tatsächlich entfallende Zahlungen und die Kosten der neuen Arbeitsweise werden verglichen.
Der Workshop verschafft Ihnen Prioritäten und einen Fahrplan. Sie können intern oder mit Unterstützung von Markus Kirchmair weiterarbeiten. Modell und Agent werden nach der Aufgabe gewählt. Daten und Regeln bleiben außerhalb eines einzelnen Chats erhalten.
Den Workshop kennenlernen →Wie die Bausteine zusammenspielenDatenhoheit und Berechtigungen
Für die nächste Änderung
Die erste Ansicht soll die nächste relevante Entscheidung zeigen. Begründung und Quellen bleiben erreichbar. Überflüssige Funktionen lassen wir weg, tatsächlicher Fortschritt wird sichtbar.
Ändert sich eine Regel, können Agenten die Auswirkungen untersuchen, die Anpassung vorbereiten und Tests sowie Dokumentation nachziehen. Eine qualifizierte Person beurteilt Ergebnis und Übernahme.
Eine Änderung durchspielen →Ihr erster Schritt
Weniger unnötige Software. Mehr Raum für Ihre Arbeit. Finden wir den sinnvollen ersten Schritt.