nomoretools™

Praxis / Termine und Auslastung

Termine und Auslastung

Die Frage „können wir das nächste Woche noch machen“ wird häufig mit dem Erfahrungswissen einer einzelnen Person beantwortet.

← Alle ArbeitsfelderZum interaktiven Beispiel ↓

Die Ausgangslage

Die Arbeit
dazwischen.

  1. Termine stehen im Kalender, in der Auftragsmappe und auf einer Tafel in der Werkstatt.
  2. Verfügbarkeiten werden häufig von einer Person aus Kalender, Tafel und Erfahrung zusammengeführt. Ohne gepflegten gemeinsamen Plan können andere den Stand nicht zuverlässig sehen.
  3. Zusagen entstehen im Telefonat, bevor jemand nachsehen konnte.
  4. Fällt jemand aus, wird der halbe Tag umdisponiert und die Hälfte der Kunden angerufen.

Der passende Entwurf

Was gemeinsam
greifen muss.

Diese Bausteine beschreiben einen möglichen individuellen Ausschnitt. Umfang und Regeln werden mit Ihrem Betrieb festgelegt.

01

Ein Kalender, der die Aufträge kennt

Ein Termin ist nicht bloß ein Eintrag, sondern gehört zu einem Auftrag und zu einer Dauer.

02

Kapazität statt Bauchgefühl

Was in einer Woche möglich ist, ist eine Zahl. Ob man sie überschreiten will, bleibt eine Entscheidung.

03

Umdisponieren ohne Telefonliste

Fällt jemand aus, liegt ein Vorschlag bereit, wer wohin geht – samt Entwürfen für die Kundenmitteilung.

Beispiel einer Entscheidungsvorlage

Nächste Woche ist überbucht

Für zwei Tage sind mehr Zusagen eingetragen, als Kapazität vorhanden ist.

Zwei Termine sind ohne feste Zusage. Verschiebevorschläge sind vorbereitet.

Wie ist „überbucht“ gerechnet?
  • zugesagte Termine mit hinterlegter Dauer
  • gegen verfügbare Kapazität derselben Tage
  • ohne Puffer für Anfahrt und Unvorhergesehenes
  • → die Rechnung ist eher zu optimistisch als zu streng
Fiktive Ausgangslage. Der folgende Ablauf ist bedienbar.

Interaktives Beispiel · Zum Umplanen

Eine Woche, die ihre Grenze zeigt.

Am Dienstag sind neun Stunden für acht verfügbare Stunden eingeplant. Ziehen Sie einen flexiblen Termin auf einen anderen Tag oder wählen Sie einen nachvollziehbaren Vorschlag.

Arbeitswoche · 10.–14. August 2026

Dienstag ist um eine Stunde überbucht. Noch wurde nichts verschoben.

Flexible Termine ziehen · Pfeiltasten am Griff · Kapazität und Überschneidungen je Team werden geprüft · Zusagen bleiben fixiert

Mo

7 / 8 Std. 1 Std. frei

  1. 08:00–12:00

    Fixiert

    Geländer Nordtrakt

    Beispielbetrieb Metallbau

    Montage · Montageteam 1 · 4 Std. · zugesagt

  2. 13:00–16:00

    Fixiert

    Aufmaß Innenhof

    Beispielbetrieb Hausverwaltung

    Außentermin · Aufmaßteam · 3 Std. · zugesagt

Keine Termine an diesem Tag.

Di

9 / 8 Std. 1 Std. überbucht

  1. 08:00–13:00

    Montage Fluchttreppe

    Beispielbetrieb Metallbau

    Montage · flexibel · Montageteam 2 · 5 Std.

  2. 13:00–17:00

    Wartung Lüftung

    Beispielbetrieb Hotel

    Wartung · flexibel · Serviceteam · 4 Std.

Keine Termine an diesem Tag.

Mi

6 / 8 Std. 2 Std. frei

  1. 08:00–12:00

    Fixiert

    Umbau Behandlungsräume

    Beispielbetrieb Praxis

    Baustelle · Ausbauteam · 4 Std. · zugesagt

  2. 13:00–15:00

    Fixiert

    Abnahme Torführung

    Beispielbetrieb Fertigung

    Abnahme · Projektleitung · 2 Std. · zugesagt

Keine Termine an diesem Tag.

Do

3 / 8 Std. 5 Std. frei

  1. 08:00–11:00

    Fixiert

    Heizkreis Werkhalle

    Beispielbetrieb Fertigung

    Service · Serviceteam · 3 Std. · zugesagt

Keine Termine an diesem Tag.

Fr

2 / 8 Std. 6 Std. frei

  1. 13:00–15:00

    Fixiert

    Dokumentation Nordtrakt

    Beispielbetrieb Metallbau

    Büro · Büroplanung · 2 Std. · zugesagt

Keine Termine an diesem Tag.

Zwei mögliche Lösungen

Beide Vorschläge lösen die sichtbaren Kapazitäts- und Ressourcenkonflikte.

Wartung auf Donnerstag legen

Der Beispielbetrieb Hotel ist flexibel. Der Einsatz wandert auf Donnerstag, 13:00–17:00.

Dienstag 5 / 8 Std. · Donnerstag 7 / 8 Std.

Montage auf Freitag legen

Team 2 ist am Freitag frei. Die Montage wandert auf Freitag, 08:00–13:00.

Dienstag 4 / 8 Std. · Freitag 7 / 8 Std.

Verlauf

Erkennen, entscheiden, festhalten.

  1. Agent · Planung Dienstag ist mit 9 von 8 Stunden überbucht. Zwei konfliktfreie Vorschläge vorbereitet.

Veranschaulichung. Alle Bezeichnungen stehen für generische Beispielbetriebe. Einsätze und Zeiten sind erfunden. Die Woche wird auf kleinen Bildschirmen als Tagesagenda dargestellt.


Der Konflikt bleibt sichtbar

Eine Überbuchung wird nicht still aufgelöst. Der Agent benennt sie, zeigt zwei mögliche Folgen und wartet auf eine Entscheidung.

Kapazität ist mehr als ein freier Fleck

Zusagen, Dauer und verfügbare Personen gehören zusammen. Erst daraus entsteht ein belastbarer Vorschlag für den nächsten Termin.

Die Gegenprobe

Wo es
schiefgehen kann.

Planung wird leicht zu fein gebaut. Auf Viertelstunden geplante Wochen bleiben in Betrieben mit Kunden und Wetter häufig nicht lange aktuell. Ein Plan, der den Alltag regelmäßig verfehlt, verliert Akzeptanz. Grob und aktuell ist dann hilfreicher als fein und veraltet.

Ein guter erster Versuch nimmt diesen Fehlerfall ausdrücklich in die Prüfung auf. Schnelle Bearbeitung allein ist kein Erfolg, wenn Kontrolle und Korrektur mehr Aufwand verursachen.

Ihre erste Etappe

Dort anfangen,
wo Arbeit besser wird.

Für Termine und Auslastung wählen wir mit Ihrem Team ein begrenztes erstes Ergebnis. Bestehende Fachsysteme bleiben, wo sie notwendige Anforderungen erfüllen. Zeitentlastung, tatsächlich entfallende Zahlungen und die Kosten der neuen Arbeitsweise werden verglichen.

Der Workshop verschafft Ihnen Prioritäten und einen Fahrplan. Sie können intern oder mit Unterstützung von Markus Kirchmair weiterarbeiten. Modell und Agent werden nach der Aufgabe gewählt. Daten und Regeln bleiben außerhalb eines einzelnen Chats erhalten.

Den Workshop kennenlernen →

Für die nächste Änderung

Die Arbeit bleibt der Maßstab.

Die erste Ansicht soll die nächste relevante Entscheidung zeigen. Begründung und Quellen bleiben erreichbar. Überflüssige Funktionen lassen wir weg, tatsächlicher Fortschritt wird sichtbar.

Ändert sich eine Regel, können Agenten die Auswirkungen untersuchen, die Anpassung vorbereiten und Tests sowie Dokumentation nachziehen. Eine qualifizierte Person beurteilt Ergebnis und Übernahme.

Eine Änderung durchspielen →

Ihr erster Schritt

Sagen Sie Ja
zu weniger.

Weniger unnötige Software. Mehr Raum für Ihre Arbeit. Finden wir den sinnvollen ersten Schritt.